Gute Zahnpasta selbst machen

Zahnpasta verwendet fast jeder Mensch täglich.Manche sogar mehrmals täglich. Für einen gesunden Mund ist Zahnreinigungunumgänglich. Im Handel finden sich Zahncremes in allen möglichen Variationen.Von preiswert bis teuer ist alles vorhanden. Mit Fluor, für weißere Zähne, fürgesunden Zahnschmelz und was es da nicht alles gibt. Habt Ihr schon malgelesen, was da alles drin ist? Vieles aus der langen Liste kennt Ihr sichergar nicht. Ob das alles so gesund ist? Und wir nehmen es in den Mund!!! Ist esnicht sinnvoller, zu wissen was in der Zahncreme ist?

Zahnpaste selbst machen – gesunde Zutaten

In einer selbstgemachtenVariation ist dies möglich. Noch dazu habt Ihr die Möglichkeit, den Geschmackpositiv zu beeinflussen. Selbst hergestellte Zahnpasta hat viele Vorteile. Den ersten haben wir ja schon erörtert: Ihr wisst was drin ist. Der Zweite: gesunde Zutaten. Der dritte weniger Abfall, der vierte keine Fahrtkosten zum Beschaffen immer wieder neuer Tuben. Die Zutaten könnt Ihr euch einmal besorgen, bestenfalls im Internet und damit könnt Ihr immer wieder gute Zahncremeherstellen. Kreidepulver oder ultrafeine Heilerde. Birkenzucker gibt es im Reformhaus, in der Apotheke oder im Internet.

 Es ist auch unter den Namen Xylitol oder Xylit bekannt. Hydrolat kann selbst hergestellt werden oder auch im Internet bestellt werden. Das Hydrolat kann auch durch starken Kräutertee oder destilliertes Wasser ersetzt werden.Weiterhin wird Tinktur benötigt. Eine Tinktur beinhaltet die Wirkstoffe einer Pflanze, für Zahnpasta eignet sich Lavendel sehr gut, und macht die Zahnpasta aufgrund des Alkohol Gehaltes haltbar. Wer auf Alkohol in der Zahnpasta verzichten möchte benutzt einfach die gleiche Menge an Hydrolat oder Tee.

Weitere Zutaten für selbstgemachte Zahnpasta

Jetzt braucht Ihr noch Natron, ein Glas einen Teelöffel, einen leeren Salbentiegel oder eine Tube und etwas Alkohol zum desinfizieren. Nun kann es losgehen:Zuerst werden Glas, Teelöffel und Tiegel oder Tube mit dem Alkohol desinfiziert. Durch die Desinfektion erreicht Ihr eine längere Haltbarkeit Eurer kostbaren, selbstgemachten Zahncreme.Im zweiten Schritt gebt Ihr fünf Teelöffel Kreidepulver oder ultrafeine Heilerde in einen Mörser. Es istwichtig, dass diese Zutat wirklich sehr fein ist, da sie sonst den Zahnschmelz oder das Zahnfleisch angreift und verletzen kann.

Dazu kommt jetzt noch derBirkenzucker und das Natron. Es ist zu beachten, dass Birkenzucker giftig für Haustiere ist. Haltet also Eure Katzen und Hunde davon fern. Ein Teelöffel Birkenzucker und ein halber Teelöffel Natron kommen jetzt zum Kreidepulver oder zur Heilerde dazu. Alles muss ganz fein zerkleinert sein um Schäden an Zahnschmelz und Zahnfleisch zu vermeiden. Jetzt kommt das Gemisch in das Glas und wird mit einem Teelöffel Tinktur oder ersatzweise mit Hydrolat oder Tee, und 2,5Teelöffel Hydrolat vermischt.  Wenn Ihr die Zutaten gut vermischt habt, lasst ich das Gemisch kurze Zeit stehen um es dann erneut gut umzurühren. Ist die Konsistenz nicht euren Wünsche entsprechend könnt Ihr Sie mit Kreidepulver oder Hydrolat verändern. Solltet Ihr noch einen Weißeffekt bei Euren Zähnen erzielen wollen, gebt noch etwas Kurkuma zu Eurer Zahncreme hinzu. Mit diesem Rezept könnt Ihr etwa 35 ml Zahnpasta herstellen.

Aufbewahrung der Zahnpasta

Im Salbentiegel könnt Ihr die Zahnpasta aufbewahren. Legt einen Teelöffel daneben, damit nicht jeder mit seinem Zahnbürstenkopf in denTiegel tunkt. Alternativ kann natürlich auch ein alte Zahnpastatube gereinigt werden und mit der selbst hergestellten Zahncreme befüllt werden. Im Internet lassen sich auch sogenannte Campertuben kaufen, die zur Aufbewahrung genutzt werden können. Wer möchte kann auch Zahnputzpulver herstellen, das länger haltbar ist, wie die Zahncreme. Dies ist jedoch etwas gewöhnungsbedürftig.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.