Die wichtigsten Diabetes Therapie-Optionen

Habt Ihr Diabetes Typ 1 oder 2? Dann solltet Ihr Euch immer nach den aktuellen Therapien umhören. Aufgrund der rapiden medizinischen Entwicklung gibt es immer neue Tabletten und Spritzen, die Euch den Alltag mit Diabetes erleichtern werden.

Ihr habt manchmal auch die Möglichkeit Diabetes ohne Spritzen und Tabletten zu behandeln. Wie das geht, verraten wir Euch jetzt.Diabetes Therapie

Die Behandlung von Diabetes Typ 1

Die meisten Personen, die Diabetes des ersten Typs haben, sind bereits seit der Jugend oder dem Kindesalter erkrankt. Bei diesen Menschen liegt ein starker Insulinmangel vor, welcher durch das Spritzen von Insulin behoben wird. Neben dem Spritzen von Insulin ist es notwendig, dass Betroffene täglich:

  • Zuckerwerte messen
  • Kohlenhydratezufuhr kalkulieren
  • Nur so haben Betroffene die Möglichkeit die optimale Menge an Insulin zu bestimmen.

Wenn Ihr Euch für eine noch bequemere Behandlung von Eurer Zuckerkrankheit interessiert, solltet Ihr über einen Sensor bei Diabetes nachdenken. Mit dem Sensor seid Ihr unabhängiger und messt bequemer Euren Zuckerwert. Doch wie funktioniert der neue Diabetes Sensor?

Wollt Ihr nicht mehr Euren Blutzucker messen und zudem noch besser eingestellt sein? Dann habt Ihr die Möglichkeit einen Sensor implantieren zu lassen. Dieser Sensor wird in Eurem Finger angebracht. In regelmäßigen Abständen misst der Sensor Euren Blutzucker. Das Beste daran ist, dass Ihr den Messvorgang nicht bemerkt. Das Ziehen bei der Entnahme von Blut am Finger gehört somit der Vergangenheit an.

Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass der Zuckerwert über einen langen Zeitraum noch besser betrachtet werden kann. Dadurch habt Ihr die Möglichkeit Euch noch besser mit Insulin einzustellen und so das Lebensgefühl zu steigern.

Habt Ihr bereits vom Closed-Loop-System gehört? Dieses System soll schon bald real werden. Für Euch heißt das, dass Ihr Euch um nichts mehr kümmern müsst. Ein Sensor übernimmt zukünftig nicht nur die Aufgabe Euren Blutzucker zu messen. Auch das Spritzen von Insulin kann dann über einer ein Implantat in der Bauchspeicheldrüse geregelt werden. Nicht nur für Kinder und ältere Menschen bedeutet das System eine große Erleichterung. Alle Menschen dürfen davon profitieren die optimale Insulinmenge zu erhalten und beugen so lebensbedrohlichen Situationen vor.

Die Behandlung von Diabetes Typ 2

Wenn Ihr an Diabetes Typ 2 leidet, habt Ihr zu Beginn der Erkrankung noch die Option Eure Ernährungsweise so anzupassen, dass Ihr wieder gesund werdet. Schafft Ihr es nicht mit einer Gewichtsabnahme und/oder Ernährungsumstellung Diabetes Typ 2 zu heilen, bekommt Ihr Medikamente. Auch wenn Ihr Medikamente einnehmt, solltet Ihre auf eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung achten. So verhindert Ihr, dass Eure Insulinresistenz zunimmt und Ihr möglicherweise bald schon spritzen müsst.

Wollt Ihr bei Diabetes Typ 2 nicht auf Süßes verzichten, profitiert dann eventuell von einer heilpraktischen Behandlung. Dadurch kann der Heißhunger auf Schokolade und andere Süßigkeiten reduziert werden und Ihr verhindert das Fortschreiten Eurer Erkrankung. Gegen die Hemmung der Lust auf Süßigkeiten haben sich die folgenden Pflanzen bewehrt:

  • Löwenzahn
  • Wermut
  • Schafgarbe

Doch woran liegt es, dass der Konsum von beispielsweise Löwenzahn die Lust auf Süßes bremst? Durch die in den Heilpflanzen enthaltenen Bitterstoffe kommt es zu einer Reduktion von Heißhunger auf Süßigkeiten.

Die aktuellen Medikamente bei Diabetes Typ 2, wie beispielsweise Metformin, greifen in die Arbeit der Bauchspeicheldrüse ein. Neuere Medikamente, die Inkredite, beginnen Ihre Arbeit im Darm. Das liegt daran, dass in Studien belegt ist, dass der Blutzuckerspiegel durch die Hormone des Darms beeinflusst wird. Sowohl GLP-1 als auch GIP werden nach der Nahrungsaufnahme produziert. Über das Gehirn findet danach eine Signalübertragung an die Bauchspeicheldrüse statt, welche die Produktion von Insulin anregt. Es ist nachgewiesen worden, dass die Hormone des Darms für bis zu 70 Prozent des produzierten Insulins verantwortlich sind. Aus diesem Grund hat sich die Pharmaindustrie darauf spezialisiert Inkretin-Verstärker zu entwickeln.

Nach der Nahrungsaufnahme entsteht für Diabetiker des Typs 2 das Problem, dass der Effekt von Inkretin niedriger ist. Die Folge davon ist, dass die Regulierung des Blutzuckers ausbleibt.

Künstlich hergestellte Inkretinhormone haben eine lange Wirkdauer. Die Medikamente Trulicity und Bydureon haben eine Wirkdauer von sieben Tagen. Eine andere Möglichkeit den Effekt von Inkretin zu verlängern, ist die Hemmung des Enzyms DPP-4. Dies ist mit modernen Medikamenten wie Januvia oder Onglyza möglich. Die neuen Medikamente sind einmal in der Woche zu geben. DPP-4 Hemmer sind mit der Gabe von Metformin besonders erfolgreich.

Zugeführt Inkretinhormone (GLP-1 Analoga) zeichnen sich durch wenige Nebenwirkungen, jedoch meist eine häufigere Anwendung aus. Die meisten Hormone dieser Klasse werden ein bis zweimal täglich in die Unterhaut gespritzt. Die Inkretinhormone sind einmal in der Woche zu verabreichen.

Wenn Ihr Euch für eine der vorgestellten Methoden interessiert, sprecht mit Eurem Arzt. Weitere Medikamente, gegen Diabetes Typ 1 und 2, befinden sich aktuell in Teststudien. Habt Ihr Interesse an einer Studie teilzunehmen und als erstes von den Vorzügen der neuen Medikamente zu profitieren, ist dies auch möglich. Oftmals gibt es bei der Teilnahme an Studien eine Entlohnung, welche die Teilnahme an Studien für Diabetiker erhöht. Bei Eurem Arzt erfahrt Ihr welche Behandlungsmöglichkeiten am besten zu Eurem Profil passen und Euch bei der Behandlung Eurer Erkrankung helfen.

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